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Orchideenzucht und ihre Kosten

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Die Orchidee ist seit vielen Jahrhunderten nicht nur wegen ihres Aussehens sehr beliebt, auch die Medizin und die Ernährung hat in vielen Fällen Orchideen und ihre Pflanzenteile verwenden können. Noch heute wird beispielsweise die Vanille genutzt. Auch sie gehört zu den Orchideen.

Zu Hause möchte der angehende Orchideenzüchter die Pflanzen wegen ihrer atemberaubenden Schönheit und der Einzigartigkeit ihrer Blüten pflegen und züchten. Nun sollte sich der Pflanzenfreund im Klaren sein, dass die Zucht der Orchidee mit einigen Mühen und mit einer nicht zu unterschätzenden Portion Geld ihren Anfang nehmen muss. Für einen überzeugten Orchideenliebhaber spielt das Geld jedoch nur eine Nebenrolle.

Gerade während der Aufbauphase einer Zucht, entstehen einige Kosten, welche aber gut einzuschätzen sind und sich im Rahmen halten. Die Kosten, welche während anderer Hobbys entstehen können, liegen in der Regel weitaus höher.

Bevor sämtliche Utensilien und Arbeitsgeräte angeschafft werden, muss sich der zukünftige Züchter erst einmal in die Thematik einlesen. Am besten hat er einen Freund, einen Lehrmeister, welcher ihn in die Kunst der Zucht einführt. Bücher über die Orchideenzucht finden sich in jeder gut sortierten Buchhandlung und im Internet.

Die wichtigste und grundsätzlichste Regel bei der Pflege der wunderschönen Orchideen ist, die Pflanze darf nicht zu viel gegossen werden. Der größte Feind ist die Fäulnis durch zu viel Nässe.
Zu Beginn müssen alle nötigen Geräte beschafft werden. Hierfür sollte ein Betrag zwischen 20 und 50 Euro angesetzt werden. Hier fallen Dinge hinein, wie spezieller Nährboden, Dünger, Kannen und Töpfe, Aufbindestäbe, Steckplatten für Jungpflanzen und vieles mehr.

Viel Wert und auch Geld sollte man in die Auswahl und den Kauf der ersten Pflanzen legen. Hier sollte sich der Neuling unbedingt an einen erfahrenen Gärtner oder an eine Gärtnerei seines Vertrauens wenden. Für die Anschaffung der entsprechenden Pflanzen, abhängig von der angestrebten Größe der Zucht, sollten ruhig einmal bis zu 100 Euro angestrebt werden. Schnell ist dieser Betrag zusammen. Denn: „Ach, diese Pflanze ist schön! Und diese erste, die muss auch noch mit, und die, und das...“
Alles in allem sollte sich der Neuzüchter nicht zurückhalten müssen. Das bedeutet, lieber ein wenig mehr Geld investiert und dafür ordentliches und gutes Zuchtmaterial erhalten. Dann macht die Orchideenzucht auch lange Zeit Spaß.

 

Impressum:  Michael Babilinski  -  Buechnerstr. 12  -  D-35415 Pohlheim